Biografie

Moritz Kallenberg erhielt seine Gesangsausbildung an der Musikhochschule Freiburg bei Reginaldo Pinheiro, sowie am Conservatorio L.Cherubini in Florenz.

Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Margaret Honig und Ulrike Härter runden seine musikalische Ausbildung ab.
Als mehrfacher Preisträger, u. a. beim Bundeswettbewerb Gesang 2016, des Carl-Seemann Preises sowie als Stipendiat der Helene Rosenberg Stiftung, war er bereits während seines Studiums als Solist bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden in Strauss’ Der Rosenkavalier unter Sir Simon Rattle zu hören und gab sein Rollendebüt als Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni an der Franz Liszt Academy Budapest. Es folgten Debüts am Stadttheater Freiburg und an der Staatsoperette Dresden.

Nach zwei Jahren am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Stuttgart ist Moritz Kallenberg seit der Saison 2019/20 festes Ensemblemitglied in Stuttgart, wo er schnell mit wichtigen Partien wie dem Graf Hohenzollern (Der Prinz von Homburg/ Hans Werner Henze) auf sich aufmerksam machte.

Darüber hinaus sang er den Belfiore in Mozarts „La Finta Giardiniera“ im Rahmen einer Europatournee mit Les arts florissants unter der Leitung von William Christie am Theater an der Wien,  Opéra Royal du Château de Versailles sowie wie dem Théâtre Graslin in Nantes. Ein weiteres Debüt erfolgte an der Opéra National du Rhin, Strasbourg als Gralsritter in Richard Wagners Parsifal.

Als gefragter Konzert- und Oratoriensänger ist Moritz Kallenberg im In- und Ausland regelmäßig zu erleben. Neben den klassischen Werken seines Fachs, reicht sein Repertoire vom frühen Barock bis zur Moderne.

Er war bereits als Evangelist in Bachs Matthäuspassion unter der Leitung von Ruben Jais in Mailand mit dem Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi zu erleben und wiederholt auch mit Beethovens 9ter Sinfonie unter dem Dirigat von Krzysztof Urbański sowie unter Tomáš Netopil am Teatro Petruzzelli di Bari mit Mendelssohn Lobgesang. Mit Mozarts Requiem war er im Konzerthaus Berlin und in Berlioz L'enfance du Christ unter der Leitung von Francois Xavier-Roth und dem Gürzenich-Orchester im Kölner Dom zu hören.

In der vergangenen Saison 21/22 gastierte Moritz Kallenberg erneut an der Opéra National du Rhin in Strasbourg in der französischen Erstaufführung von H.Abrahams The Snow Queen und bei den 44. Internationalen Händelfestspielen in Karlsruhe, wo er in einer Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Lars Ulrik Mortensen und der Regie von Floris Visser als Hyllus im Hercules auf der Bühne stand. Mit Les arts florissants unter William Christie war er mit Konzerten in der Philharmonie Paris und im Gewandhaus Leipzig beim Bachfest mit Kantaten und dem Magnificat zu hören. 

Außerdem debütierte er an seinem Stammhaus in Stuttgart mit wichtigen Partien wie in der haute-contre Tenorpartie des Thespis und dem Mercure in J.P. Rameaus Platée in Calixto Bieitos legendärer Inszenierung unter der Leitung von Stefano Montanari, gefolgt von seinem Oronte in Händels Alcina, unter der Leitung von Christopher Moulds und dem Regieduo Jossi Wieler/ Sergio Morabito. Ausserdem ist er der Froh im neuen Stuttgarter RING unter der Leitung von Cornelius Meister und der Regie von Stephan Kimmig. Zum Ende der Spielzeit war er ausserdem als Titelheld in einer Neuinszenierung von Monteverdis Orfeo unter Killian Farrell und der Regie von Marco Štorman in Stuttgart zu hören.

In dieser Spielzeit wird er neben vielen internationalen Konzertreisen wie u.a. Haydns Jahreszeiten mit Les arts florissants unter William Christie und Konzerten mit Beethoven 9 in Mailand und Luzern erneut mit dem Orchestra La Verdi und unter der Leitung von Thomas Guggeis zu hören sein. Auf der Opernbühne singt er die WA von Platée /Thespis und Mercure und Froh/ Rheingold in Stuttgart, Hyllus/Hercules in Karlsruhe, Belfiore/ Finta Giardiniera in Essen, ferner wird er in den  Stuttgarter Premieren den Evangelisten in der szenischen Johannes Passion unter Diego Fasolis und in Olivier Messiaens Saint Francois D'Assise unter Titus Engel singen. An der Semperoper Dresden wird er zudem sein Hausdebüt in der Wiederaufnahme von Platée unter der Leitung von Paul Agnew und der Regie von Rolando Villazón geben.

Künstler Website

www.moritzkallenberg.com 

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Natascha van Randenborgh
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News

Heißes Saisonfinale - Orfeo-Premiere in Stuttgart
Nach der erfolgreichen Hercules-Premiere bei den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen und in der Inszenierung von Floris Visser, b-rockt Moritz Kallenberg noch bis in den Hochsommer.
In J.P. Rameaus PLATÉE war er fulminant in der gefürchteten haute-contre Tenorpartie des Thespis und dem Mercure in Calixto Bieitos legendärer Inszenierung in Stuttgart unter der Leitung von Stefano Montanari zu erleben, gefolgt von seinem nicht weniger spektakulären Oronte in Händels ALCINA, unter der Leitung von Christopher Moulds und dem Regieduo Jossi Wieler/ Sergio Morabito.
Im Anschluss war er mit Konzerten unter William Christie und les arts florissants in der Philharmonie Paris und im Gewandhaus Leipzig beim Bachfest mit Kantaten und dem Magnificat zu Gast.
 
Um diese schöne Saison komplett zu machen, singt Moritz Kallenberg am 22. Juli 2022 die Titelpartie in Claudio Monteverdis ORFEO, die diesmal nicht in der Staatsoper Stuttgart stattfinden wird, sondern mit viel Club- und Industriecharme in der Halle des Im Wizemann in Stuttgart. Killian Farrell hat die Leitung, Regie Marco Štorman.
Weitere Termine: 24. und 26. Juli 2022
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