Biografie

Der Tenor Johan Krogius (*1998) begann seine musikalische Ausbildung als Knabensopran-Solist im Knabenchor der Domkantorei Cantores Minores in Helsinki, der er durch regelmäßige Auftritte als Konzertsolist weiterhin eng verbunden bleibt.
Er studierte zunächst am Konservatorium von Helsinki, gefolgt von der dortigen Metropolia University of Applied Sciences und der Stockholm University of the Arts. Künstlerische Impulse erhielt er von u.a. Heikki Orama, Tommi Hakala, Tuomas Katajala, Neil Shicoff, John Norris, Andrew Watts und Gregory Lamar. 

Zu seinem Konzertrepertoire zählen Werke der Barock- und Renaissancemusik, Lied und Oratorium.
Er arbeitet u.a. mit der Jyväskylä Sinfonia, dem Helsinki Baroque Orchestra, der Tapiola Sinfonietta und dem Turku Philharmonic Orchestra zusammen.

Johan Krogius gewann 2021 den Timo-Mustakallio-Gesangswettbewerb und wurde im selben Jahr beim Helsinki-Liedwettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Als Opernsänger war sein lyrischer Tenor bereits in Rollen wie Jaquino/Fidelio und Pong/Turandot in Helsinki, 1st Man in Joonas Kokkonens „The Last Temptations“ an der Oper Jyväskylä, Don Ottavio/Don Giovanni an der Finnischen Nationaloper Helsinki und als Tamino/Die Zauberflöte an der Oper Tampere sowie jüngst beim Savonlinna Opera Festival zu erleben.

Seit der Spielzeit 2022/23 gehört Johan Krogius dem Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden an und stand dort bereits u. a. als Haushofmeister bei Faninal/Der Rosenkavalier, Trojaner/Idomeneo, Erster Priester/Die Zauberflöte, Parpignol/La Bohème und Borsa/Rigoletto auf der Bühne.

In der aktuellen Spielzeit 2023/24 singt er an der Berliner Staatsoper u.a. den Leukippos in Strauss' Daphne, Tamino und Ersten Geharnischten/Zauberflöte, Ein Wirt und Haushofmeister bei Faninal/Der Rosenkavalier sowie Streschnew in Mussorgskys Chowanschtschina.

Management



Artist Manager
 
 
 
 
Ingunn Sighvatsdóttir
Artist Manager
ingunn@orlob.net 
Mobil: +49-173-2 067 821

News

Die Sache Chowanski
Mussorgskys grossartige Chowanschtschina wird mit einer BOM Dreifachbesetzung ab dem 02.06.24 in der Staatsoper unter den Linden zu erleben sein. Angeführt in der Titelpartie von Mika Kares als Fürst Iwan Chowanski sind in weiteren Partien Marina Prudenskaya als Marfa und Johan Krogius als Streschnew sowie außerdem George Gagnizde als Bojar Schaklowity, Stephan Rügamer als Wassili Golizyn und Taras Shtonda als Dossifei zu hören.
Claus Guth legt in dieser Inszenierung, aufbauend auf der Fassung von Dmitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky besonderes Augenmerk auf die unterschiedlichen Lebenswelten der einzelnen Persönlichkeiten und gibt dem Publikum so die Möglichkeit, Geschichte auch abseits der politischen Ereignisse und Machtspiele zu erleben. Zusammen mit dem Dirigat von Simone Young gelingt so eine allumfassende Inszenierung der Geschichte, die “das Vergangene im Gegenwärtigen” darstellt.

Weitere Vorstellungstermine:
06./ 09. / 13. / 16. / 23.06


Weitere Informationen finden Sie hier:
www.staatsoper-berlin.de
Große Herausforderung an der Staatsoper Berlin
Nach zwei sehr erfolgreichen Rollendebüts in der letzten Saison, als Tamino beim Savonlinna Opera Festival und Don Ottavio  an der Finnish National Opera, steht der junge Tenor zu Jahresbeginn gleich vor zwei weiteren Herausforderungen an der Berliner Staatsoper.

Ab dem 20. Januar wird Johan Krogius erstmals als Leukippos unter der Leitung von Thomas Guggeis und in der Inszenierung von Romeo Castellucci auftreten. Im Frühjahr 2024 verkörpert er erneut die Rolle des Tamino und wird ab dem 06.04. unter der Leitung von Giuseppe Mentuccia und der Inszenierung von Yuval Sharon zu hören sein.

Alle Vorstellungstermine:

Daphne: 20./25./28./31.01. und 13.02. 

Die Zauberflöte: 06./10./12.04. und 09./11.05.


Weitere Informationen zur Produktion, den Terminen und der Besetzung:
www.staatsoper-berlin.de
Download (High Resolution) 
X
loading...