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Anna-Sophie Brüning studierte zunächst Geige und Klavier in Hannover, Freiburg und Chicago. Zu ihren Lehrern gehören Rainer Kussmaul und Shmuel Ashkenasi (Violine), sowie Karl-Heinz Kämmerling (Klavier). Die mit diversen Preisen ausgezeichnete Künstlerin war von 1999-2001 Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck. Parallel dazu begann sie ein Dirigier-Studium an der Musikhochschule Leipzig, das sie 2003 mit dem Diplom und dem Gewinn des Leipziger Hochschul-wettbewerbs Dirigieren abschloss. Im gleichen Jahr wurde sie als Stipendiatin für 5 Jahre in das „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrats aufgenommen. 2001 wurde Anna-Sophie Brüning als Korrepetitorin am Lübecker Theater verpflichtet und arbeitete in gleicher Funktion in der Saison 2003/2004 auch an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. 2005 wurde sie erstmals an die Komische Oper Berlin eingeladen, wo sie von 2006-2008 als Kapellmeisterin unter Vertrag war. Gleichzeitig arbeitete sie als Gastdirigentin mit den Nürnberger Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Polnischen Kammerorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Sinfonie-Orchester Mainz, der Philharmonie Gera und den Lübecker Philharmonikern. 2003 begegnete sie Daniel Barenboim, der sie engagierte, das erste palästinensische Sinfonieorchester aufzubauen und zu leiten. Sie arbeitete einige Jahre im Nahen Osten und konzertierte gemeinsam mit Daniel Barenboim in Palästina, Israel und Jordanien. Zahlreiche Filme, Artikel und Bücher dokumentieren diese Arbeit. Anlässlich der Wahl Jerusalems zur Kulturhauptstadt der arabischen Welt 2009 dirigierte sie die Uraufführung der Oper Die arabische Prinzessin oder das wiedergefundene Leben mit Solisten der Staatsoper Berlin. Dieses Auftragswerk der Barenboim-Said Foundation wurde von Anna-Sophie Brüning nach Musik des spanischen Komponisten J. C. de Arriaga konzipiert und musikalisch bearbeitet. Das Libretto schrieb die preisgekrönte Autorin und Regisseurin Paula Fünfeck nach einem arabischen Märchen. Das Werk wurde inzwischen von Boosey&Hawkes verlegt und im Mai 2011 erstmals in Europa mit dem Gewandhaus Orchester im großen Haus der Oper Leipzig gezeigt (Wiederaufnahme Sept. 2011). Weitere Aufführungen dieser Oper in Graz und Bilbao (2012/2013) sind bereits in Planung, neue Opernprojekte in Zusammenarbeit mit Boosey&Hawkes in Arbeit. Anna-Sophie Brüning war seit 2007/08 mehrfach Gast der Düsseldorfer Symphoniker mit Konzerten in der Tonhalle. Ferner leitete sie eine Arbeitsphase des Landes-Jugend-Orchesters Baden-Württemberg, sowie das Weihnachtskonzert des Bundespräsidenten mit einstündiger ZDF-Übertragung am 24.12.2008. 2009 debütierte sie mit Verdis La Traviata am Nationaltheater Mannheim, des weiteren arbeitete sie mit den Brandenburger Symphonikern (Wiedereinladung für 3 Sinfoniekonzerte 2012) und dem Orchester des Landestheaters Flensburg. In der laufenden Saison folgte sie u.a. einer Einladung an das Landestheater Oldenburg (Verdi: Der Troubadour), am Theater Pforzheim dirigierte sie die Oper Margarete von Gounod und stand erstmals mit der Oper Hänsel und Gretel am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. 2011/12 |
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