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Soile Isokoski-Sopranistin Soile Isokoski zählt zu den heute meistgefragten Sopranistinnen ihres Fachs und ist seit vielen Jahren regelmäßig zu Gast bei den namhaftesten Bühnen und Konzerthäusern der Alten Welt. Im Frühjahr 2005 ist sie mit einer Neuproduktion von Faust zum dritten Male an der Metropolitan Opera in New York zu hören. Die gebürtige Finnin, deren Vorname übersetzt soviel wie �nordisches Licht� bedeutet, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und gab dort 1986 ihr Konzert-Debut. 1987 war sie zweite Preisträgerin bei BBC Singer of the World und gewann den Elly Ameling-Wettbewerb sowie den Internationalen Gesangswettbewerb in Tokio. Sie debütierte als Mimí an der Finnischen Nationaloper Helsinki und eroberte in kurzer Zeit die großen Opernhäuser von Wien, Berlin, München, Hamburg London, Mailand und Paris wie auch die Festspiele in Salzburg, Savonlinna, Edinburgh und Orange. Soile Isokoski arbeitet mit vielen bedeutenden Dirigenten zusammen, darunter Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Seiji Ozawa, Sir Colin Davis, Berhard Haitink, Daniel Barenboim, Simon Rattle, Riccardo Muti, und Zubin Mehta. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit und die gemeinsamen Liederabende mit ihrer Klavierpartnerin Marita Viitasalo führen sie quer durch Europa, nach Helsinki, Brüssel, London, Paris, Amsterdam, Berlin, Frankfurt, München, Rom, Athen, Wien, Tokio, Moskau, St. Petersburg, u.a. Aufnahmen mit Werken von Schubert, Schumann und skandinavischen Komponisten entstanden ebenfalls mit Marita Viitasalo. In Claudio Abbados Einspielung des Don Giovanni von 1997 ist sie als Donna Elvira zu hören. 2002 erhielt ihre Aufnahme der Vier letzten Lieder und weiterer Orchesterlieder von Richard Strauss mit Marek Janowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin den begehrten Gramophone Editor�s Choice Award. Nach vielen umjubelten Auftritten ist Hugo Wolff�s Italienisches Liederbuch mit Soile Isokoski, Bo Skovhus und Marita Viitasalo nun ebenfalls auf CD erschienen. Für ihre aussergewöhnlichen Verdienste wurde Soile Isokoski im Dezember 2002 die Pro Finlandia-Medaille verliehen. Kürzliche Engagements: COVENT GARDEN Meistersinger (B. Haitink), Falstaff (A.Pappano) DRESDEN Der Rosenkavalier (2004) HELSINKI Der Rosenkavalier (2004) KÖLN Der Rosenkavalier (G. Krämer/Ph. Auguin) NEW YORK METROPOLITAN Le nozze di Figaro (D. Runnicles); La Juive (2003) PARIS BASTILLE Turandot, Der Rosenkavalier (J.Conlon) TOKIO Le nozze di Figaro (Gastspiel der Wiener Staatsoper 2004) WIEN Carmen, La Juive, Otello, Turandot, Don Giovanni, Rosenkavalier, Meistersinger Bevorstehende Engagements: COVENT GARDEN Le nozze di Figaro (2006) DRESDEN Capriccio (2005), Peter Grimes (2007) MONTE CARLO Ariadne auf Naxos (2006) NEW YORK (MET) Faust ( April/Mai 2005), Le nozze di Figaro (2006) PARIS BASTILLE Otello (2005) SAN FRANCISCO Rosenkavalier (2007) WIEN Cosí fan tutte, Rosenkavalier, Lohengrin ( Premiere Dez. 2005) Bo Skovhus - Bariton Der charismatische dänische Bariton gehört zu den auf internationaler Ebene meist gefragten Vertretern seines Faches und ist regelmäßiger Gast der bekanntesten Opernhäuser und Konzertsäle der Welt. 1997 wurde dem Künstler der Titel eines österreichischen Kammersängers verliehen. Neben seiner umfassenden Tätigkeit auf der Opernbühne und im Konzertsaal hat sich Bo Skovhus vor allem einen Namen als herausragender Lied-Interpret gemacht. Zu seiner Karriere zählen Liederabende an den Festspielen von Bad Kissingen, Garmisch-Partenkirchen, Ludwigsburg, Edinburgh, Bergen, Verbier, Salzburg, Tanglewood und Ravinia sowie in Amsterdam, Paris, London, Kopenhagen, Stockholm, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Basel, Brüssel, Wien, Mailand, Lissabon, Madrid, Tel Aviv, Washington, Chicago, New York, San Francisco, Tokio, Osaka, Nagoya und Buenos Aires. Wien, wo Bo Skovhus seine Karriere 1988 begonnen hat, ist nach wie vor sein künstlerisches Zentrum. An der Staatsoper ist er regelmäßiger Gast in Partien wie Don Giovanni, Almaviva (Nozze di Figaro), Guglielmo (Cosi fan tutte), Wolfram (Tannhäuser), Olivier (Capriccio), Barbier (Die schweigsame Frau) sowie als Billy Budd und Eugen Onegin. Als Lied-Interpret und Konzert-Solist hat er sowohl im Musikverein wie auch im Konzerthaus seinen festen Platz. Eine enge Zusammenarbeit verbindet den Künstler auch mit der Hamburgischen Staatsoper, wo er als Guglielmo (Cosi fan tutte), Graf (Wildschütz), Don Giovanni und Eisenstein (Fledermaus) große Erfolge verzeichnen konnte. Im September 1998 folgte ein sensationelles Rollendebüt als Wozzeck in einer Neuinszenierung von Peter Konwitschny. Zu den Meilensteinen in seiner Karriere zählen die Titelpartien von Billy Budd und Eugen Onegin an der Kölner Oper und an der Houston Grand Opera, Kurwenal beim Glyndebourne Festival sowie Hamlet in Wien und Kopenhagen. Einladungen führten den Künstler ebenfalls an die Deutsche Oper Berlin, die Bayrische Staatsoper München, die Pariser Oper, das Festival von Ravenna, die flämische Oper, die königliche Oper Kopenhagen, das Royal Opera House Covent Garden in London, die San Francisco Opera, die Met sowie an das Opernhaus Zürich. Weitere Stationen umfassen Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen in Zürich und Kopenhagen, Aus des Knaben Wunderhorn in Paris, am Edinburgh Festival, an den Berliner Festspielen und mit dem Cleveland Orchestra am Blossom Festival, Mahlers Frühe Lieder in der Orchesterfassung von Luciano Berio an der Mailänder Scala und mit dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv und Jerusalem und Carmina Burana in Wien, unter Zubin Mehta in Chicago und unter Seiji Ozawa. Marita Viitasalo-Pianistin Marita Viitasalo stammt aus dem Süden Finnlands. Ihr Klavierstudium begann an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo sie 1972 ihr Konzertdiplom erhielt. Weitere Examen erfolgten 1971 an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, sowie 1976 das Konzertdiplom mit Auszeichnung nach einem vierjährigen Studium mit Professor Dieter Weber an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Frau Viitasalo begann ihre Solokarriere als Preisträgerin des bedeutenden finnischen Maj Lind Wettbewerbs. Seitdem arbeitet sie regelmäßig mit allen bedeutenden Orchestern Finnlands und Skandinaviens zusammen. Sie gab Konzerte im Wiener Musikverein, in Berlin, Rom, Düsseldorf, Schleswig-Holstein, Stockholm, u.v.a. Das Konzertrepertoire der Pianistin umfasst eine Vielzahl von Werken. Mit großer Liebe widmet sie sich den impressionistischen Komponisten und hat sich als Interpretin von Chopin, Ravel, Debussy und natürlich auch Sibelius einen besonderen Ruf erworben. Gastspielreisen führten Marita Viitasalo mit dem 1986 von ihr gegründeten Trio Finlandia neben Skandinavien nach Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, und Russland, sowie auf ausgedehnte Tourneen in die USA und nach Südost-Asien. Seit jeher liegt es dem Ensemble am Herzen, seinem Publikum neben dem klassischen Repertoire auch die zeitgenössische und finnische Musik nahe zu bringen. So kam es 1999 zur Uraufführung eines Konzertes für Trio und Orchester mit dem Titel Charmes, welches Olli Kortekangas speziell dem Trio Finlandia gewidmet hat. Eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet Marita Viitasalo seit 1987 mit der Sopranistin Soile Isokoski. Gemeinsam geben sie Konzerte und Liederabende auf der ganzen Welt und begeisterten ihr Publikum in der Wigmore Hall London ebenso wie beim Edinbourgh Festival, in Wien, Paris, Strassburg, Amsterdam, Rom, München, Athen, Moskau und St. Petersburg wie in Tokyo, Osaka und Sapporo. Ein besonderes Erlebnis war - in Zusammenarbeit mit Carla Fracci - die Mitwirkung beim Maggio Musicale in Florenz in einer spartenübergreifenden Produktion des Marienlebens von Hindemith sowie an der Mailänder Scala bei einer Dokumentation über das Leben Alma Mahlers mit Musik der Komponisten der Wiener Schule. Die Pianistin ist mit Klaviermusik von Sibelius, Debussy, Ravel u.a. auf mehreren Schallplatten zu hören, außerdem mit Soile Isokoski und Werken skandinavischer Komponisten sowie Liedern von Schubert und Schumann. Im Sept. 2001 wurde das Italienischen Liederbuch von Hugo Wolff zusammen mit Soile Isokoski und Bo Skovhus aufgenommen, mit dem sie seitdem in zahlreichen Konzerthäusern aufgetreten ist, z.B. in Wien, Stockholm, Barcelona, Brüssel, Bremen und in der Alten Oper Frankfurt. Zu ihren kürzlichen Projekten zählen u.a. Klavierabende mit Werken von Sibelius in Tokyo und Nagano sowie Auftritte mit Soile Isokoski in Bonn, Toulouse, Luzern, Wien (Konzerthaus und Musikverein), beim Kammermuskifestival Kuhmo, dem Schleswig-Holstein Festival und den Savonlinna Opernfestspielen. Marita Viitasalo wirkt heute als Professorin für Klavier an der Sibelius-Akademie Helsinki und ist seit 1989 künstlerische Leiterin des Internationalen Klavierfestivals in Espoo. |
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