|
|
Die Sopranistin Sophie Klußmann ist mit Konzert- und Musiktheaterproduktionen in einem breiten musikalischen Spektrum vom Barock bis zur zeitgenössischen Komposition international erfolgreich.
Ihre gesangliche Ausbildung erhielt sie bei Thomas Quasthoff in Detmold und Klesie Kelly - Moog in Köln, heute wird sie von Margreet Honig in Amsterdam stimmlich betreut.
Mit der Akademie für alte Musik und Marcus Creed, sowie dem Collegium 1704 und Václav Luks arbeitete sie intensiv im Bereich der alten Musik. Sophie Klußmann wirkte an zwei Musiktheaterproduktionen des Komponisten Christian Jost mit: an der Komischen Oper Berlin in Angst und an der Oper Halle in der Hauptrolle der Franziska in Die arabische Nacht, unter der Leitung von K.H. Steffens. Des Weiteren sang sie Werke zeitgenössischer Komponisten wie John Tavener, György Kurtag und György Ligeti, u. a. mit der MusikFabrik Essen. Während zweier Jahre als Ensemblemitglied der Oper Halle (2009-2011) war die Sopranistin in exponierten Partien wie Pamina / Zauberflöte, Cherubino / Nozze di Figaro, Nannetta / Falstaff und Dorinda / Orlando, sowie in der Realisierung des Ring des Nibelungen als Wellgune / Das Rheingold zu hören. Ihr breitgefächertes Repertoire im Konzertfach brachte sie mit Dirigenten wie Marek Janowski, Michael Gielen, Bernhard Klee, Roland Kluttig und Michael Sanderling zusammen und ließ sie mit Orchestern wie dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, den Düsseldorfer Symphonikern und der Potsdamer Kammerakademie auftreten. Dabei war sie in den Konzerthäusern von Berlin, Paris, Rom, Venedig, Prag, Lissabon, Warschau, Zürich, Valencia, Tokyo und Peking zu hören. Sie war Gast beim Schleswig-Holstein-Festival und dem Beethovenfest Bonn 2009, bei MaerzMusik Berlin 2010 und den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2011.
Im Januar 2011 sang sie die Uraufführung des Musiktheaterstückes The Giacomo Variations in Wien an der Seite von Bariton Florian Boesch und den Schauspielern John Malkovich und Ingeborga Dapkunaite; Martin Haselböck leitete die Wiener Akademie. Dieses Werk wird sie in nächster Zukunft auch in den USA, Südamerika, im europäischen Ausland und in Asien zur Aufführung bringen.
2011
|