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Soile Isokoski, eine der großen Sopranistinnen unserer Zeit, verkörpert das ”nordische Licht” sogar in ihrem Vornamen. Die gebürtige Finnin studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki, debütierte als Mimi an der Finnischen Nationaloper und eroberte in wenigen Jahren die Bühnen- und Konzerthäuser der Welt. Regelmäsige Engagements führten sie in die USA, nach Berlin, Dresden und Wien, Covent Garden und an die Pariser Bastille. Sie sang in Mailand und war häufiger Gast der großen Festivals von Savonlinna, Salzburg, Edinburgh und Orange. Zahlreiche Liederabende gibt sie an der Seite ihrer Klavierpartnerin Marita Viitasalo. Besonderen Ruhm erlangten die Aufnahme der Vier letzen Lieder unter Marek Janowski (Grammophone Editor’s Choice Award 2002) sowie die Sibelius-Aufnahmen mit Leif Segerstam und dem Helsinki Philharmonic Orchestra: Luonnotar und Orchesterlieder (ausgezeichnet mit dem MIDEM classical award 2007, ’Vocal award’ und ’Disc of the year’ der BBC Music Magazine Awards 2007) und Kullervo an der Seite von Tommi Hakala (Diapason d’or 2008). Zu ihren neuesten Partien zählen Tatiana / Eugen Onegin (Helsinki), Ellen Orford / Peter Grimes (Dresden) und Dialogues des Carmelites an der Bayerischen Staatsoper in München (2010). Darüber hinaus singt sie bis 2012 unter anderem La Juive, Rosenkavalier, Faust und Le nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper, Lohengrin in Los Angeles, Ariadne auf Naxos in Glyndebourne, Freischütz in Barcelona und Alice Ford / Falstaff in Toulouse. Soile Isokoski ist Trägerin der Pro Finlandia Medaille und wurde im September 2008 zur österreichischen Kammersängerin ernannt. Im Mai 2011 empfing sie die Ehrendoktorwürde der Universität Helsinki. 2011/12 |
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